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Total-OP mit Folgen

Gedächtnisbericht und Tagebuch


Di. 15.07.1998



1. OP
Einweisung wegen Ovarialzysten - Geplante Laparoskopie wurde Laparotomie


Di. 14.04.1999



2. OP
Einweisung wegen Ovarialzysten - Geplante Laparoskopie wurde Explorativlaparotomie


Ich hatte beim Vorbereitungsgespräch gesagt, dass eine Laparoskopie bereits im Juli 1998 im Kreiskrankenhaus xxxxx wegen akuter Verwachsungen nicht vorgenommen werden konnte. Frau Dr. ... antwortete mir darauf: "Wir sind darauf spezialisiert und wir machen das schon...!"


Di. 24.11.1999



3. OP
Einweisung wegen Dauerblutungen Ausschabung


Di. 06.06.2000



Einweisung wegen Ovarialzyste, Dauerblutung Entfernung der Gebärmutter und beider Eierstöcke Entfernung einer Hautfettschürze


Di. 06.06.2000




4. OP
Einweisung wegen Ovarialzyste, Dauerblutung Entfernung der Gebärmutter und beider Eierstöcke Entfernung einer Hautfettschürze


Mo. 05.06.




Aufnahme und viele Untersuchungen
Prof. ... kennen gelernt und OP besprochen, wobei vielmehr die Entfernung der Hautfettschürze Thema war, als die Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke


Di. 06.06.



OP-Tag - ich weiß nichts mehr, habe irrsinnige Schmerzen. Bluttransfusion, Tropf, kein Essen, kein Trinken


Mi. 07.06.


Es geht mir beschissen, habe irre Schmerzen. Keinn Essen, nur Tropf


Do. 08.06.


Es geht mir besser, habe zweimal Suppe bekommen.


Fr. 09.06.









Ich habe wieder große Schmerzen und habe kaum etwas gegessen und getrunken. Nachmittags Stuhlgang aus der Scheide - Schreck!!!
Abends Untersuchungen durch Dr. ..., der Prof. ... dazu holte, der wiederum Dr. ... von der Chirurgie dazu bat.
Untersuchung durch Dr. ... und Feststellung einer rekto-vaginal Fistel.
Ein AiP gibt mir spät abends, als ich wieder im Zimmer liege, eine Tablette gegen den Durchfall, um die ständigen Ausscheidungen aus der Scheide zu stoppen und, um es, wie er mir sagte, mir leichter zu machen.


Sa. 10.06.















Ich habe wahnsinnige Schmerzen und keinen Lebenswillen mehr. Feststellung einer Darmlähmung -will sterben - kann nicht mehr, hab nichts gegessen. Ich bekomme starke Schmerzmittel, Tropf und werde in ein Einzelzimmer der Frauenklinik verlegt.
Die Darmtätigkeit wird regelmäßig halbstündig überprüft.
Dr. ... schaut nach mir und erkundigt sich nach meinem Befinden. Der AiP kam dazu und ich habe gehört, wie Dr. ... leise, aber in einem sehr wütendem Ton zu dem AiP sagte: "Ihre inkompetente Medikamentation hätte der Tot der Patientin sein können!", worauf der AiP sagte: "Ich wollte es der Frau xxxx doch nur leichter machen."

Eine Ärztin kommt und will mich von der Notwendigkeit einer Bluttransfusion überzeugen. Ich gebe meine Zustimmung nicht. Am späten Abend wird mit sichtbarer Erleichterung wieder zunehmende Darmtätigkeit festgestellt und ich bekomme Schlafmittel.


So. 11.06.
























Mit geht's beschissen! Kein Essen, kein Trinken, bekomme Schmerzmittel, Tropf Prof. ... besucht mich in meinem Einzelzimmer und erklärt mir mit einem offensichtlichen Schuldgefühl, dass alles getan werden wird, um mir zu helfen.

Er sagte: "...dass mir so etwas so kurz vor meiner Rente noch passieren muss...". Ich habe ihn gefragt, was eigentlich passiert ist und er hat mir erklärt, dass bei der OP akute Probleme aufgetreten sind und er die OP abbrechen wollte. Aber Frau Dr. ... und Herr Dr. ... hätten per Telefon auf ihn "eingeredet" weiter zu operieren und mir zu helfen, was er dann auch getan hat. Er erklärte mir, dass in meinem Bauch nicht wie bei anderen Menschen die Organe "ordentlich" an ihrem Platz liegen, sondern bei mir wären die Orange stark miteinander verwachsen und vernarbt, sodass sie kaum zu erkennen sind. Er sagte, dass er, um an die Gebärmutter und die Eierstöcke zu kommen, die Organe mit einem scharfen Skalpell voneinander trennen musste und er dabei wohl den Darm verletzt haben muss, was ihm sehr leid tue. Jetzt müsse das kaputte Stück Dickdarm herausgeschnitten werden und, damit die Naht in Ruhe verheilen kann, müsse mir vorüber-gehend ein künstlicher Darmausgang am Dünndarm gelegt werden. Auf die Ursache der Darmlähmung ist er nicht eingegangen. Er sagte nur, dass mein Körper sich nach den Strapazen erst einmal stabilisieren muss, bevor wieder operiert werden kann. Er erklärt mir auch, dass die OP von Dr. ... durch- geführt werden wird und, dass die vorhandene Naht noch einmal geöffnet werden muss. Auch der eingesetzte Bauchnabel müsse noch einmal heraus- genommen werden und wird dann neu eingesetzt. Prof. ... betonte noch einmal, dass ihm das alles sehr leid tut.


Mo. 12.06.



Mir geht es so la la, ich schlafe viel und bin irgendwie im Tran. darf trinken, abends Suppe, Tropf


Eine Mitarbeiterin der Klinik war bei mir und hat mir einen Zettel zur Unterschrift gegeben. Sie sagte mir, ich sollte das doch bitte unterschreiben, damit die Versicherung der Klinik die Folgekosten für meine Behandlung übernimmt. Ich bräuchte dann überhaupt nichts bezahlen. Ich wollte den Zettel durchlesen, konnte mich aber nicht darauf konzentrieren und die Mitarbeiterin hat gedrängelt. Eine Kopie habe ich nicht bekommen.

Die Ausscheidungen aus der Scheide beginnen wieder. Ich kann sie nicht kontrollieren.


Di. 13.06.








Die Nacht war beschissen, hab nicht geschlafen. Es lief die ganze Nacht und den ganzen Tag. Ich habe viel erbrochen. Aber tagsüber ging es mir Ganz gut, darf Suppe essen und trinken, Tropf.

Bei der Visite wurde mir gesagt, dass die OP für Donnerstag geplant wird.

Bei der Visite wurde mir gesagt, dass die OP für Donnerstag geplant wird.


Mi. 14.06.










Ich fühle mich ganz gut, nur schwach und tranig, kein Essen, Vorbereitung auf die OP. Ich muss 2 l Darmspüllösung trinken, erbreche aber immer wieder alles. Dr. ... besucht mich und erklärt mir, dass ich nach der OP zu meiner eigenen Sicherheit auf die Intensivstation gebracht werde und anschließend auf die Chirurgie, C 3, verlegt werde.
Er erklärt mir die OP und sagt, dass er die Naht von Prof. ... öffnen wird, um mir eine weitere Narbe auf meinem Bauch zu ersparen. Auch der eingesetzte Bauchnabel müsse noch einmal herausgenommen werden, wird aber zum Ende der OP wieder eingesetzt.


Do. 15.06.






5. OP (Notoperation)
Anlegen des künstlichen Darmausganges und Heraustrennen des verletzen Teiles des Dickdarmes
Ich weiß überhaupt nichts mehr, weiß ach nicht, wann ich auf der IST aufgewacht bin.


Fr. 16.06.


kein Essen kein Trinken


Sa. 17.06.


kein Zeitgefühl Haarausfall


So. 18.06.


starke Schmerzmittel, Tropf


Mo. 19.06.



Verlegung in das Wachzimmer der C 3 mit Schmerztropf
Mein Geburtstagsgeschenk für meine Sohn => ich lebe! Darf trinken


Di. 20.06.




Schmerztropf, trinken, abends Suppe Auf meine Frage erzählt mir Dr. ..., dass ca. 40 cm Darm herausgeschnitten werden musste, die aber bei der Gesamtlänge des Darmes nicht ins Gewicht fallen.


Mi. 21.06.


Schmerztropf, darf trinken und Suppe essen


Do. 22.06.


Schmerztropf, darf trinken und Brei essen


Fr. 23.06.



Verlegung in ein normales Zimmer ohne Schmerztropf hab wieder Schmerzen, Tropf darf trinken und Brei essen.


Sa. 24.06.



Habe zunehmend Schmerzen, bekomme Unmengen Medikamente, von denen ich nicht weiß, wofür oder wogegen diese sind


So. 25.06.



Bin immer noch am Tropf, meine Hände und Arme sind schon überall zerstochen und ganz furchtbar geschwollen.


Mo. 26.06.


Meine Blutwerte verschlechtern sich, darf trinken und normale Kost Essen.


Di. 27.06.


Mi. 28.06.


Do. 29.06.


Starke Schmerzen, viele Untersuchungen


Fr. 30.06.








Mein 33. Geburtstag - das Geburtstagsgeschenk ist eine ERCP
(Magenspiegelung)

Beim Warten auf meine Untersuchung habe ich in meiner Patientenakte geblättert und den OP-Bericht von 06.06.2000 gelesen. Ich habe nicht viel verstanden, von dem was da stand, aber ich geschockt von dem, was ich verstanden habe, bekomme noch mehr Medikamente und Tropf


Sa. 01.07.



Bessere Werte, es geht mir ganz gut, darf zum 85. Geburtstag meiner Oma für ein paar Stunden nach Hause geholt werden


So. 02.07.



Es geht mir ganz gut, fühle mich aber wie eine Chemiebombe, rieche und schmecke nur noch Chemie und mir wird übel davon


Mo. 03.07.


Bekomme immer noch den Tropf und muss mir wird davon schlecht.


Di. 04.07.










Ich lehne grundsätzlich die Einnahme jeglicher Medikamente ab!
Dr. ... spricht mit mir darüber und erklärt mir, dass der Tropf, den ich bekomme, ein Antibiotika ist, das zu schwerwiegenden Problemen führen kann, wenn ich die Behandlung nicht beende. Er betont wie wichtig es ist, die Zeitabstände zwischen den einzelnen Tropfs einzuhalten und appelliert an meine Vernunft. Alle anderen Medikamente könnten nach Absprache mit dem Oberarzt abgesetz werden. Ich erkläre mich damit einverstanden, die beiden noch aussehenden Antibiotika-Behandlungen zu akzeptieren, bekomme aber keine mehr! Nachts lasse ich mir die Tropfnadel entfernen, weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalte.


Mi. 05.07.





Es geht mir zunehmend besser, ich fühle mich zwar schwach und bin oft müde, aber ich habe wieder Lebensmut und - Willen, nur noch die Wundheilungsstörung am Bauchnabel muss verheilen!
Ich kann wieder normal essen und trinken.


Di. 11.07.


Mit dem künstlichen Darmausgang gibt es keine Probleme.


Mi. 12.07.


Entlassung - endlich!


Do. 13.07.2000
bis
So. 04.09.2000


Vorstellung bei der Hausärztin, die, die täglich Wundversorgung des Bauchnabels übernimmt, später mache ich das selber.
Es geht mir immer besser!


Krankschreibung


Mo. 05.09.2000



6. OP
Einweisung wegen Rückverlegung des künstlichen Darmausganges Nabelfistel


Mo. 05.09.



Aufnahme und Untersuchungen, Gespräch mit Dr. ... über die notwendigen Untersuchungen und die OP


Di. 06.09.


Darmröntgen


Mi. 07.09.


Vorbereitung auf die OP


Do. 08.09.


OP-Tag


Fr. 09.09.
bis
Mo. 19.09.


Mir geht es jeden Tag besser, habe immer weniger Schmerzen. Der Kostaufbau verläuft reibungslos, der Stuhlgang kommt wieder in Gang. Die Klinik stellt einen Kurantrag für mich.


Di. 20.09.


Entlassung


Mi. 21.09.2000


Vorstellung bei Hausärztin


bis
...., 06.11. 2000


Krankschreibung und Urlaub


...., 07.11. 2000
bis
...., 28.11. 2000

Kur in Bad xxxxxxx


Mi. 09.06. 2004



7. OP
Narbenbruch


Di. 08.06.





Einweisung und Untersuchungen
Nach Schilderung meiner Beschwerden beim Stuhlgang erklärt mir der AiP Dr. ..., das der Verdacht einer Schrumpfung bzw. Verengung der Narbe am Dickdarm besteht, die behandelt werden sollte.


Mi. 09.06.


OP-Tag


Di. 15.06.



Durchführung einer Rektoskopie zur Anastromosenkontrolle und Bestätigung des Verdachtes vom Einweisungsgespräch Entlassung


Mi. 16.06. 2004


Vorstellung bei der Hausärztin und Krankschreibung bis Fr. 25.06.2004


Erst durch die Verletzung des Dickdarms musste ein Seitenausgang gelegt werden, nun kam es zum Narbenbruch. Ich habe mich entschlossen meine Krankenkasse einzuschalten, will überprüfen lassen ob es sich um einen Behandlungsfehler handelt, will wissen was ich unterschreiben musste, fordere meine Krankenakte an.


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