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Einstelldatum: 03.12.2007

Tod im Urlaub
folgenschwerer Behandlungsfehler

Alle mir bekannten Mediziner (Hausarzt und ein Kardiologe) sagen, es sei grob fahrlässig gewesen, dass man, bei dem vorgetragenen Beschwerdebild, nicht mal ein EKG, andere Schnelltests etc., gemacht hätte, um das Herz zu untersuchen


Plötzlicher Tod im Urlaub - folgenschwerer Behandlungsfehler

Ich schreibe, weil ich völlig verzweifelt bin, wie wohl sehr viele, die sich hier melden.

Ich habe vor drei Tagen, am 15.08., meinen über alles geliebten Bruder A. beerdigen müssen. Er ist am 05.08.2007 auf einer Ostseeinsel an einem thrombotischen Herzverschluss - so die Diagnose - mitten auf einem Parkplatz verstorben.

In der Nacht vom 03. auf den 04.08. fuhr er mit seiner Freundin S. auf die Ostseeinsel, wo unsere Eltern drei Wochen Urlaub machten. Meist trafen wir uns alle im Sommer dort oben. Dieses Jahr blieben mein Mann und ich jedoch zu Hause. Mein Bruder wollte bis Montag, 06.08., bleiben und dann abends wieder hier in D. sein und mir Heringsstipp von der Insel vorbeibringen. Unsere Familie war sehr eng zusammen. Meine Eltern, mein Bruder und mein Mann, meine Tochter und ich wohnen alle fußläufig voneinander entfernt und sehen uns täglich. Wir verbringen Urlaube gemeinsam und helfen uns in Haus und Wohnungen wo es geht. Das hört sich alles nach sehr heiler Welt an, aber die war es auch wirklich - viele Verwandte und Bekannte beneideten uns um diese enge Beziehung miteinander.

Um so schlimmer trifft uns, besonders meine 70jährigen Eltern und mich, das Geschehene. Am Abend des 04.08. grillten mein Bruder, seine Freundin und meine Eltern noch gemeinsam auf der Terrasse der Ferienwohnung meiner Eltern und tranken einige Bierchen. Am nächsten Morgen ( 05.08.) rief mein Bruder von seinem Hotel aus auf dem Handy meiner Eltern an und bat meine Mutter, ihn sobald sie angezogen usw. wäre, ihn zum Arzt zu fahren, er habe schreckliche Nacken- und Schulterschmerzen. Meine Mutter fuhr ihn abholen, was schon sehr ungewöhnlich war. Es muss ihm da sehr schlecht gegangen sein, wenn er selbst nicht mehr Auto fahren wollte. Bis meine Mutter am Parkplatz des Hotels eintraf, stand die Freundin schon angst und bange aus, weil er so massive Kreislaufstörungen hatte. Der Schweiß floss in Strömen an ihm runter. Beide Frauen sagen, sein T-Shirt, welches er im Hotel noch angehabt habe, sei Stunden später noch klitschnass gewesen.

Meine Mutter, die Freundin und mein Bruder fuhren zum Inselkrankenhaus, um dort Hilfe zu bekommen. An der Anmeldung schilderte mein Bruder (lt. meiner Mutter und Freundin), dass er Kreislaufstörungen, Atembeschwerden, Nacken- und Schulterschmerzen habe. Die Freundin sagte, dass er ihnen kreislaufmäßig schon fast zusammengeknackt sei. Die Angestellte in der Anmeldung kommentierte das damit, dass er so aber gar nicht aussähe und die Sprechstunde erst um 10 Uhr begänne. Die Freundin sagte: "So lange kann er unmöglich warten!" Denn es war erst 8.45 Uhr. Die Frau telefonierte und setzte die Drei in ein Wartezimmer. Mein Bruder war lt. meiner Mutter extrem unruhig, stand auf, ging umher, setzte sich wieder, stand wieder auf usw. Nach 10 Uhr kam noch eine Frau, die an Krücken ging und nach einem "Verbandwechsel" aussah, die wurde vorgezogen.

Gegen 10.30 Uhr (frühestens!) kam mein Bruder dran. Er wies noch mal auf seine Kreislaufstörungen hin und fragte ob er nichts dagegen bekommen könne. Er berichtete dem behandelnden Krankenhausarzt (es war wohl der dort ltd. Chirurg Dr. xxx) auch von seinen Nacken- und Schulterbeschwerden. Seine Freundin ergänzte noch um die Schweißausbrüche, seinen Druck auf der Brust und Atemnot.

Der Arzt ignorierte diese Anamnese total . Er maß lediglich Puls, Blutdruck und die Sauerstoffsättigung des Blutes und empfahl zu Hause mal Krankengymnastik zu machen. Ansonsten quaddelte er seinen Nacken (Spritzen) und schickte ihn wieder weg, ohne auf die Kreislaufgeschichten weiter einzugehen. Nicht mal ein EKG bei so einem Beschwerdebild...

Zurück am Hotelparkplatz holte mein Bruder seine Sachen. Er wollte dann in Muttis Auto einsteigen, um unseren Vater abzuholen und dann zusammen an den Strand zu fahren, in der Hoffnung es würde besser. Er schaffte es nicht mal mehr auf der Beifahrerseite einzusteigen. Das linke Bein war drin, dann erbrach er, sagte, "Mama, mir wird so schlecht", riss die Arme hoch, schrie unmenschlich, wurde blau im Gesicht und fiel tot auf meine Mutter. Ein Arzt, der beim Hotel bei einem Shanty-Chor stand, der dort sang, bekam mit, dass die Freundin, die hinten eingestiegen war, um Hilfe schrie und zog meinen Bruder aus dem Auto. Ganz schnell kam der Rettungsdienst und dann der Notarzt. Das Krankenhaus ist ja nur um die Ecke. Alle Defibrillatorversuche und Reanimationen schlugen nicht an. Meine Mutter, die die ganze Zeit daneben stand und gemeinsam mit der Freundin ein Laken gegen die Sonne und die Gaffer festhielt, musste alles mitansehen. Nach ca. 35 Minuten konnte ihr nur noch der Tod ihres Sohnes mitgeteilt werden.

Mein Bruder war 43 Jahre alt. Er war sehr korpulent, er aß für sein Leben gerne, trank gerne ein Bier und er rauchte aber bei einer Checkup-Untersuchung eine Woche vorher, hier in D. beim Hausarzt, waren alle Blutwerte in Ordnung.

Meine Mutter wurde vom Notarzt darauf hingewiesen, dass sie auf eine Obduktion bestehen könne. Sicher sei aber, dass der Vorfall nicht durch die Spritzen in den Nacken verursacht wurden. Dieser Arzt war schon vorher im Krankenhaus von meiner Mutter gesehen worden und offensichtlich ein Kollege des behandelnden Krankenhausarztes.

Wir holten die Drei (Vater, Mutter, Freundin) am gleichen Abend ab. Meinen toten Bruder mussten wir erst mal auf der Insel zurücklassen. Unnötig hier unseren Heimweg zu beschreiben...

Als er schließlich vom hiesigen Bestatter geholt wurde, lautete der Totenschein lt. Bestatter: Natürlicher Tod. Die Sterbeurkunden brachte er auch gleich mit. Wir entschlossen uns für eine Einäscherung. Direkt vor der Einäscherung bekam ich einen Anruf der Kripo. Die Leiche war vom Amtsarzt beschlagnahmt - wegen der Einstiche im Nacken. Es wurde eine Obduktion angeordnet. Laut Kripo und Staatsanwaltschaft lautet die Diagnose: Thrombotischer Herzverschluss.

Alle mir bekannten Mediziner (Hausarzt und ein Kardiologe) sagen, es sei grob fahrlässig gewesen, dass man, bei dem vorgetragenen Beschwerdebild, nicht mal ein EKG, andere Schnelltests etc., gemacht hätte, um das Herz zu untersuchen. Bei solchen Beschwerden sei das das Primäre, was man tun müsse - alles andere sei grob fahrlässig.

Hätte man das gemacht, darauf reagiert, hätte man sein Herz behandelt (und nicht seinen Nacken), es wäre noch Zeit genug gewesen ihn in ein größeres Krankenhaus nach K... oder E... auszufliegen und er hätte, mit seinen nur 43 Jahren, noch eine faire Chance gehabt, weiterleben zu dürfen.

Womöglich hatte dieser "Arzt" schon sein Frühstück nebenan stehen und so gar keine Lust, sich mit einem jammernden Touristen abzugeben und sich den heilige Sonntagmorgen zu versauen.

Uns hat er das ganze Leben versaut, ohne meinen "Kurzen" ist alles nichts mehr wert. Meine Tochter ist völlig zusammengebrochen, weil er ihr eher Vaterfigur als Onkel war. Ich bin am Ende und meine Eltern sind nur noch sich mechanisch verhaltende Hüllen, die jetzt auch noch den 70. Geburtstag meiner Mutter und ihre Goldhochzeit unmittelbar vor sich haben.

Ich möchte, dass dieser phlegmatische Arzt nie wieder einen Patienten so leichtfertig dem Tod weiht. Ich möchte, dass er sich für sein Tun verantworten muss.

Die von mir informierte Krankenkasse, hat entsprechende Schritte eingeleitet.

Gleichzeitig habe ich einen Anwalt eingeschaltet, der Schadenersatz und Strafanzeige vorantreibt.


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