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Einstelldatum: 20.04.2007

Psychiatrie - (Falsch) Behandlung nur durch Rezept?



Psychiatrie - (Falsch) Behandlung nur durch Rezept?

Im Februar 1992 erkrankte ich im Zusammenhang eines Bandscheibenvorfalls und zahlreich vorausgegangenen psychischen Belastungen erstmals an einer Depression.

Im April 1992 , es wurde immer schlimmer, begab ich mich in Behandlung einer Ärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, sie stellte die Diagnose innerhalb von 5 Minuten ohne meine bisherige Krankheitsgeschichte (Anamnese) zu erheben. In der Zeit von April 1992 bis Dezember 2001 war ich bei ihr in Behandlung und wurde während der ganzen Zeit nur mit Medikamenten behandelt u. a. auch mit Beruhigungspräparaten mit hohem Abhängigkeitspotential. Im Laufe der Behandlungszeit sprach ich sie immer wieder zum Thema Abhängigkeit an worauf sie mir antwortete "ich sei kein Suchttyp" - den Unterschied zwischen psychischer- und körperlicher Abhängigkeit kannte ich damals noch nicht.

Die Praxis dieser Ärztin war schon immer vollkommen überlaufen eine Behandlung bei ihr dauerte im Schnitt ca. 3 Minuten, Spritzen und dergleichen wurden zwischen "Tür und Angel" verabreicht. Es kam auch vor das die Ärztin während der Sprechstunde kurz außer Haus war um etwas zu erledigen - so der Hinweis der Sprechstundenhilfe, in dieser Zeit sammelten sich ziemlich viele Patienten im Wartezimmer an welche nach ihrer Rückkehr im Minutentakt "abgefertigt" wurden. Die Praxis hatte das Flair einer Bahnhofshalle. Ihre Vorliebe viel Medikamente auch in hoher Dosis zu verordnen, ist wohlbekannt.

Während der ganzen Behandlungszeit bat ich immer wieder um eine Therapie bei der Ärztin (sie ist auch Psychotherapeutin) zwei mal unternahm sie den Versuch brach aber jedes mal nach ca. einer halben Stunde ab mit den Worten: "Da ist nichts bei Ihnen".

Jahrelang wurde ich mit den falschen Medikamenten behandelt, statt antriebssteigernden Medikamenten gab man mir ruhig machende und zusätzlich Tranquilizer.

Dazu muss ich erklären das ich von Natur aus ein unternehmungslustiger und sportlicher Typ bin .

Mein Mann und ich hatten so gut wie keinen Freundeskreis mehr und meinen heiß geliebten Sport konnte ich auch nicht mehr ausüben.

Meine Antriebslosigkeit ging auch auf meinen Mann über, so dass wir mehr oder weniger 10 Jahre nicht gelebt haben.

So gingen die Jahre ins Land es gab schlechte Phasen und weniger schlechte den von der ersten Depression habe ich mich nie wieder erholt so dass ich seit dem chronisch krank bin.

Im Laufe der Behandlungszeit probierte sie immer wieder mal dieses oder jenes Medikament aus, es waren so weit ich weiß immer nur ruhig stellende Medikamente in nicht unerheblicher Dosis.

Anfang des Jahres 2001 verschrieb mir die Ärztin das erste mal Trevilor ein antriebssteigerndes Antidepressiva und es passierte etwas unglaubliches mit mir, es war als erwachte ich aus meinem Dämmerzustand und ich konnte erstmals seit sehr langer Zeit wieder am Leben teilhaben. Innerhalb von drei Monaten veränderte sich mein Leben schlagartig um 180° Grad.

Ich war nur noch unterwegs, fing an Tennis zu spielen, kleidete mich wie ein Teenager und war regelrecht süchtig nach dem Leben.

Dieser Zustand hielt einige Monate an und mir wurde langsam bewusst was ich bis dahin alles versäumt hatte ( es waren die Jahre zwischen Ende zwanzig und Ende dreißig - für meinen Begriff die schönste Zeit des Lebens, ein Alter in dem man vieles erlebt und auch genießt) - doch diese Zeit ist für mich unwiederbringlich und kann mit keinem Geld der Welt rückgängig gemacht werden.

Im Dezember 2001 hatte ich wieder mal einen Termin bei der Ärztin und die Praxis war wie immer sehr gut gefüllt, so dass an diesem Tag sehr viel zu tun war und vielleicht noch etwas weniger Zeit war als üblich. Ich kam mir irgendwie überflüssig vor und bat an diesem Tag wieder einmal um eine Therapie bei ihr, welche sie erneut ablehnte.

Von diesem Augenblick an wurde mir klar das ich niemals wieder in diese Praxis gehen würde, wusste aber gleichzeitig nicht wo ich zukünftig hingehen sollte. Ein Arztwechsel in diesem Bereich ist etwas anderes wie zum Beispiel bei einem Allgemeinarzt. Ein Wechsel war vorher nicht denkbar weil ich wegen der Medikamente überhaupt keine Kraft dazu gehabt hätte. Da ich weder ein noch aus wusste habe ich im Januar 2002 einen Selbstmordversuch unternommen, welcher misslang. Der Hausarzt empfahl mir einen anderen Psychiater und wir machten dort einen Termin aus.

In der Praxis lernte ich erstmals das es beim Psychiater auch anders zugehen kann, es war ein ruhige Atmosphäre und keinerlei Hektik so das mir, während ich auf meinen Termin wartete, die Tränen kamen.

Dort wurde mir eine Therapie angeboten, gleichzeitig wollte ich die Tranquilizer absetzen und dabei feststellen musste das bei mir eine körperliche Abhängigkeit vorlag. Es folgten schreckliche Monate mit den massivsten Schlafstörungen, Unruhezustände, Muskelschmerzen. Ich sollte in eine Klinik gehen was ich aber ablehnte weil ich von Krankenhäusern und Ärzten traumatisiert bin. Deshalb wird mein Entzug bei der Ärztekammer und von der damals behandelten Ärztin nicht anerkannt und abgestritten.

Im Laufe der Therapie kam dann doch ein Auslöser für meine Depressionen zu Tage – ich erzählte erstmals in meinem Leben das ich seit dem 14. Lebensjahr an Zwangsgedanken leide, die sich auf Personen beziehen welche mir Aufmerksamkeit schenkten. Noch nicht mal mein Mann wusste davon, mir selber wurde es während der Therapie bewusst.

Durch diesem Medikamentenentzug hat sich meine Erkrankung sehr verschlechtert, es fehlt die körperliche- und psychische Belastbarkeit, ich bin seitdem chronisch suizidal, habe keinerlei Lebensqualität, chronische Schmerzen, permanente Anspannung etc. und bin seitdem Stammgast in Arztpraxen.

Ich bin fest davon überzeugt wenn die Krankheit von Beginn an nicht nur mit Medikamenten behandelt worden wäre sondern in Verbindung mit Gesprächen so wie es heutzutage üblich ist, wäre die Chancen einer Besserung/Heilung wesentlich höher gewesen. Warum die Ärztin mir keine Therapie angeboten hat kann niemand verstehen und nachvollziehen. So bin ich für den Rest meines "Lebens" auf Medikamente und Ärzte angewiesen. Ich bin 42 Jahre jung und doch schon uralt, wenig belastbar was sich auch nicht gerade positiv auf meine Stimmung auswirkt. Tennis spielen, seit dem ein großes Hobby von mir, anderen Sport ausüben, Gartenarbeit etc., alles dinge die mir sehr viel Spaß machen kann ich nur in begrenztem Umfang durchführen, weil ich mir meine Kraft täglich einteilen muss um mich nicht zu überanstrengen. Ich bin der Meinung seitdem nicht mehr zu leben sondern zu überleben.

Das ich nicht mehr gesund werde bekam ich von ärztlicher Seite bestätigt.

Ich habe deshalb Beschwerde bei der Ärztekammer eingereicht, zunächst ohne Anwalt so das dieses erste Gutachten durch die Ärztekammer natürlich zu meinen Ungunsten ausging. Vor der Entscheidung durch die Gutachterkommission nahm ich mir einen Anwalt aber auch hier fiel die Entscheidung ob ein Behandlungsfehler vorliegt nicht zu meinen Gunsten aus. Lediglich der Lebenszeitverlust wurde mir zugesprochen.

Es ist aber zu erwähnen das weder das erste Gutachten noch die Entscheidung der Kommission mit dem Sachverhalt des Falles übereinstimmt. Dem Patient wird keinerlei Glauben geschenkt und so hingestellt als würde man, Zitat meiner damaligen Ärztin: "Szenarien erfinden".

Irre haben halt keine Lobby.

Ich bin zu dem Entschluss gekommen mich nicht mit diesem Ergebnis zufrieden zu geben, deshalb habe ich mit meinem Anwalt ein privates Gutachten in Auftrag gegeben. Die Chancen auf Erfolg sind sehr gering ich möchte aber gleichzeitig auf meinem Fall aufmerksam machen, da gerade im Bereich der Psychiatrie wohl noch einiges "im Argen" liegt und dies wahrscheinlich leider kein Einzelfall ist.

Es wird Zeit sich endlich öffentlich dagegen zu wehren.


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